Forschungszentrum Jülich

Partner im Projekt SYD
Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien

Das Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN) erforscht und entwickelt material- und prozessbasierte Lösungen für eine klimaneutrale, nachhaltige und kostengünstige Nutzbarmachung erneuerbarer Energien. Das Institut beschäftigt sich mit der strukturellen und funktionellen Charakterisierung, Modellierung und Herstellung von Materialien, die für die Wasserstoff- und Solartechnik relevant sind. Das gemeinsame Ziel ist das Verständnis der Struktur-Leistungs-Prozessbeziehung auf der Mesoskala.

Das HI ERN ist Teil des Forschungszentrums Jülich und wird in enger Kooperation mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und dem Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) am Südgelände der FAU in Erlangen betrieben.
Das Institut umfasst sechs Professuren, die jährlich mit rund 5,5 Millionen Euro aus der Helmholtz-Gemeinschaft gefördert werden. Der Freistaat Bayern stellte zudem einmalig zusätzliche 5 Mio. € für die Finanzierung gemeinsamer Forschungsprojekte in der ersten Entwicklungsphase sowie 32 Mio. € für ein neues Forschungsgebäude zur Verfügung. Der Neubau des Instituts hat eine Nutzfläche von 3.200 m² und beherbergt rund 100 Wissenschaftler des HI ERN.

Im Innovationsprojekt PUMAc-Fx plant das FZ Jülich die Demonstration des PUMAc-S-Aggregates im Kontext einer LOHC-Dehydrierungs-Anlage. Die modifizierte EvoJet Leistungsturbine wird dazu in ein bestehendes Testbed in Erlangen integriert. Der an das LOHC gebundene Wasserstoff wird freigesetzt und in der Gasturbine verfeuert. Die Besonderheit in der Anwendung liegt darin, dass der Dehydrierungsprozess durch die Abwärme der Gasturbine angetrieben wird.

Status

Assoziierter Partner

Bündnisbeitrag

Demonstration der PUMAc-Aggregate im Kontext der LOHC-Nutzung

Website

www.hi-ern.de