FH Aachen – Luftfahrzeugtechnik

Projektgruppenleiter SYD
FH Aachen - Luftfahrzeugtechnik

Die weltweit rasant fortschreitende Entwicklung des Marktes für unbemannte Fluggeräte bietet großes Potenzial für Wachstum und Wertschöpfung. Unbemannte Fluggeräte, d. h. fliegende Systeme ohne Besatzung an Bord, können durch die Miniaturisierung von elektronischen Komponenten wesentlich günstiger, kleiner und dabei effizienter ausgelegt werden als bemannte Lösungen. Dabei sind sich viele Unternehmen über das tatsächliche Potential dieser Technologie noch gar nicht bewusst.

Um entsprechende, marktfähige Produkte und Methoden zu entwickeln ist eine besonders enge Zusammenarbeit zwischen Hochschule und regionalen Firmen notwendig. Aus der Tradition heraus ist die Fachhochschule Aachen besonders Praxisorientiert ausgerichtet und bestrebt Wertschöpfung direkt vor Ort schaffen. Weiterhin ist die FH Aachen die einzige Fachhochschule in Nordrhein-Westfalen, welche auf ausgewiesene Lehr- und Forschungsexpertise in den beiden Hochtechnologiebereichen der Luft- und Raumfahrtfahrtindustrie sowie der Automobilindustrie zurückgreifen kann.

Der Fachbereich Luft-und Raumfahrttechnik nutzt dies und führt die Kompetenzplattform “Synergetic Automotive & Aerospace Engineering”, einen interdisziplinären Zusammenschluss von mehreren Programmschwerpunkten aus mehreren Fachbereichen der FH-Aachen, an. Er ist (Gründungs-)Mitglied verschiedener regionaler wie nordrhein-westfälischer Forschungsnetzwerke.
Innerhalb des Innovationsbündnisses PUMAc-Fx entwickelt, baut und erprobt das Team um Prof. Dr.-Ing. Carsten Braun (Lehr- und Forschungsgebiet Luffahrzeugtechnik, FB6) eine Wasserstoff-betriebene Drohne als Demonstratorplattform für das skaliertes PUMAc-Fx_Aggregat „PUMAc-S“.

Das Lehr- und Forschungsgebiet Luffahrzeugtechnik am Fachbereich für Luft- und Raumfahrttechnik der FH Aachen entwickelt eine modulare, senkrechtstartende Drohnenplattform zur Erforschung von Wasserstoffantrieben in der Luftfahrt. 

Senkrechtstartende Flugsysteme für bemannte und unbemannte Einsätze werden derzeit weltweit entwickelt und bieten enormes Marktpotenzial. Eine Emissionsreduktion der Fluggeräte wird bisher insbesondere durch batterieelektrische Antriebssysteme adressiert. Die Flugreichweite ist aufgrund der vergleichsweise geringen Energiedichte von Batterien aber eingeschränkt. Alternative Antriebssysteme unter Zuhilfenahme von Wasserstofftechnologie versprechen hier teils erhebliche Leistungssteigerungen. 

Um den Nutzen einer Wasserstoffgasturbine in Luftfahrtanwendungen zu demonstrieren entwickelt die FH Aachen eine modulare Drohnenplattform. Die Arbeiten beinhalten:

  • Gesamtsystementwurf
    • Entwurf des Fluggeräts, Systemuntersuchungen (Stabilität, Massen, Leistung), Modellbildung für Analysen
  • Implementierung
    • Konstruktion, Reglerauslegung
    • Definition eines Bodentestprogramms 
  • Integration und Pre-Tests
    • Aufbau und Durchführung Bodentests, Tests aller Schnittstellen und Systeme
    • Integration einer Wasserstoffgasturbine in das Fluggerät
  • Definition und Durchführung eines Flugtestprogramms
Status

Assoziierter Partner

Bündnisbeitrag

Entwicklung der Drohnenplattform zur Integration von „PUMAc-S“

Website

www.fh-aachen.de/fachbereiche/luft-und-raumfahrttechnik