FH Aachen – Gasturbinen und Flugtriebwerke

Partner im Projekt GTS
FH Aachen - Gasturbinen und Flugantriebswerke

Die FH Aachen ist eine der forschungsstärksten Fachhochschulen in Deutschland, vor allem in den Zukunftsfeldern Energie, Mobilität und Life Sciences. Der Fachbereich 6 [ Luft- und Raumfahrttechnik ] verfügt insbesondere im Bereich Gasturbinen und Flugantriebe über umfangreiche Einrichtungen und Labore um Theorie und deren praktische Anwendung, sowie Forschung und Entwicklung zu unterstützen.

Durch die enge Zusammenarbeit mit regionalen Firmen entwickeln Hochschule und Wirtschaft gemeinsam Produkte und Methoden, die eine Wertschöpfung direkt vor Ort schaffen. Die FH Aachen ist hierbei die einzige Fachhochschule in Nordrhein-Westfalen, welche im Fachbereich Luft-und Raumfahrttechnik auf ausgewiesene Lehr- und Forschungsexpertise in den beiden Hochtechnologiebereichen der Luft- und Raumfahrtfahrtindustrie sowie der Automobilindustrie zurückgreifen kann.

Ein besonderer Forschungsschwerpunkt ist dabei die stickoxidarme Verbrennung von Wasserstoff in Gasturbinen. Im Rahmen der langjährigen Forschungsaktivitäten an der FH Aachen wurde das Micromix (MMX) Brennverfahren entwickelt. Mit Hilfe dieses Verfahrens ist es möglich, die entstehenden Stickoxid-Emissionen signifikant zu reduzieren und Wasserstoff mit hoher Betriebssicherheit zu verbrennen. Möglich wird dies durch die Verwendung von vielen miniaturisierten Flammen und optimierter Vermischung von Brenngas und Luft in der Brennkammer der Gasturbine. So wird die Aufenthaltszeit der Moleküle in den heißen Flammgebieten erheblich reduziert und damit die Bildung der Stickoxide vermindert.    

Für die an Fachhochschulen typische anwendungsorientierte Forschung wird dabei das Gesamtsystem Gasturbine und Brennkammer interdisziplinär optimiert. Ein besonderer Fokus der aktuellen MMX-Forschung ist hierbei die direkte Interaktion zwischen experimentellen Untersuchungen am atmosphärischen Brennkammerprüfstand der FH-Aachen und Verbrennungs- und Strömungssimulationen. Letztere dienen im Rahmen von umfangreichen numerischen Parameterstudien zur Entwicklung optimierter und flexibel integrierbarer Brennkammerkonzepte die durch experimentelle Analyse der Verbrennungscharakteristiken validiert werden.

Dies ermöglicht die Skalierung von Anwendungen für kleine bis große Gasturbinen sowohl im Bereich der Luftfahrt als auch der stromerzeugenden Industrie. Noch heute ist die FH Aachen mit dieser Technologie, welche seit 2020 von Kawasaki Heavy Industries Ltd. in Japan in einer Pilot-Gasturbinenanlage erprobt wird, führend. Mit der Partnerschaft im Innovationsbündnis wird diese Technologie in PUMAc-Aggregate Einzug halten.

Status

Assoziierter Partner

Bündnisbeitrag

Entwicklung einer Mikromisch-Brennkammer für PUMAc-Fx-Aggregate

Website

www.fh-aachen.de/fachbereiche/luft-und-raumfahrttechnik